T-Rex oder Königin Dino
einen wunderschönen guten Abend
da sind wir wieder. Und diesmal sitzt wirklich nur eine von uns vor der Tastatur (wir picken die Buchstaben im Übrigen mit dem Schnabel an, falls sich jemand einmal gefragt haben sollte wie wir das mit dem Schreiben eigentlich so machen. Ja also jeder Buchstabe wird einzeln angepickt, das ist die Auflösung).
Und wie immer haben wir viel erlebt in den vergangenen Tagen - da verspüren wir direkt das Bedürfnis uns mitzuteilen! Wir dürfen jetzt Gärten aufräumen und freuen uns sehr darüber. Im Garten unseres ehrenamtlichen Menschen haben wir vor zwei Tagen anfangen dürfen. Unsere Gartenpflege ist echtes Teamwork: Die Schafe futtern das vom Winter übrig gebliebene Grün und wir kümmern uns im Anschluss um die Bodenbearbeitung. Natürlich mit unseren Füßen. Und wie das geht fragt ihr euch? Na so: Zuerst suchen wir uns ein Plätzchen das dringend bodenbearbeitet werden muss. Dann scharren wir an diesem Plätzchen den groben Schmutz (z.B. Laub, Bodengestrüpp oder lockere Erde) mit den Krallen nach hinten. Im Anschluss überprüfen wir den freigelegten Boden auf Bodenaktivität. Das können z.B. Käfer oder Larven sein. Finden wir Bodenaktivität picken wir sie direkt weg. Wer braucht schon Käfer im Boden?!? Im Anschluss buddeln und scharren wir noch ein bisschen weiter an dem schönen Plätzchen und machen es immer schöner. Manchmal ist es dann am Ende so schön, dass wir uns direkt an dem Plätzchen zum Nickerchen niederlassen. Das passiert häufig bei Bodenplätzchen auf die gerade die Sonne scheint. Wenn wir dann so in der Sonne chillen vergessen wir manchmal was unser eigentlicher Auftrag gewesen ist. Ist dann aber auch nicht weiter schlimm. Die Sonne ist einfach zu herrlich, findet ihr nicht auch?
Als wir neulich gerade so richtig schön in der Sonne chillten, da kam auf einmal ein bunter Vogel an uns vorbeigelaufen. Der hatte einen ziemlich langen Schwanz und war auch sonst schön bunt. Erwin hat uns direkt aufgeklärt (der kennt sich ja aus mit sowas): Das war ein sogenannter Fasan der da zur Stippvisite vorbeigerannt (und ja er ist wirklich gerannt) kam. Therese rief ihm noch hinterher, aber das hat er wohl nicht gehört. Oder er spricht nicht unseren Dialekt. Oder er lässt sich nicht einfach so von irgendwelchen Hühnern anquatschen. Wir wissen das nicht so genau. Wir haben dann auf jeden Fall mal direkt recherchiert. Bunte Vögel interessieren uns und mit Glasfaser geht das auch so herrlich schnell.
Das Ergebnis der Recherche ist: Fasane gehören wie wir auch zur Ordnung der Hühnervögel. Die Hühnervögel heißen auch Galliformes und unterteilen sich in insgesamt 5 Familien. Eine Familie davon sind die Fasanenartigen oder auch Phasianidae genannt. Da finden wir uns auch wieder. Wir teilen uns also eine Familie mit dem Fasan, sind aber trotzdem eine andere Art als er (nämlich nicht ganz so schön bunt). Wir heissen Gallus Gallus domesticus (und der Fasan der da vorbeilief heisst Phasianus). Falls ihr das nachlesen wollt, das steht alles bei Wikipedia.
Das wussten wir bis vorgestern auch noch nicht dass wir eigentlich so heißen. Ob uns diese Information unseren Alltag nun erleichtert? Wusstet ihr das? Also das mit unserer Familie, das der Fasan dazu gehört? Und wer wir eigentlich wirklich sind? Wir haben schon überlegt ob wir den Fasan im Garten nun aus rein freundlicher Geste demnächst sonntags mal zum Essen einladen. Macht man scheinbar so in der Familie - haben wir gehört. Also in manchen Familien - haben wir gehört. Vielleicht kann man das auch anders machen? Ach herrjeh, jetzt haben wir da so ne ganze Sippe am Hals. Das wollten wir doch eigentlich gar nicht! Wir wollten doch nur wissen wer der bunte Vogel da draußen ist. Aber so ist das wohl mit der Ahnenforschung - suchst du einen findest du hundert!
Aber es kommt noch dicker!!
Das war noch längst nicht das Ende der Geschichte. Herta hat noch ein bisschen weiterrecherchiert: Sie konnte herausfinden, dass tatsächlich auch die Krokodile mit uns verwandt sind. Und auch die Dinos! Stellt euch das mal vor, unser UrUrUrUrUrUrUrUrUr-Großonkel war vielleicht sogar ein Tyrannosaurus-Rex. Familie ist doch gar nicht so übel…. Schon cool wenn man so allseits gefürchtete Dinos in seinem Stammbaum hat. Und wenn ihr mal genau hinschaut, ein bisschen Ähnlichkeit haben wir auch noch mit unserem UrUrUrUrUrUrUrUrUr-Großonkel. Kuckt euch doch nur mal unsere Krallen an mit denen wir so herrlich den Boden bearbeiten können!!!!
In diesem Sinne viele Grüße aus dem Dinomobil