Haarscha(r)f
So ihr Lieben, nach langer und noch längerer Pause sind wir dann auch mal wieder online. Jetzt ist schon ein neues Jahr da. Puh - das geht ja auch immer so verdammt schnell. Und schwupps, ist 2025. Also:
TADADADAAAAAAA - EIN HERZLICHES WILLKOMMEN AN DAS NEUE JAHR 2025!
Vorsätze? Keine - sowas braucht kein Huhn. Gute Laune? Haben wir ja eigentlich immer (außer im August 2024 - siehe letzter Post). Matsche? Auch in 2025 unverändert da. Aber das Jahr hat ja gerade erst angefangen, vielleicht ändert sich da ja noch was! Glasfaser? Schon länger da - ist wirklich toll!
Also auch in 2025 alles beim Alten.
Wobei, so ganz irgendwie doch nicht, bei den Schafen hat sich was geändert: Pünktlich zum Jahreswechsel fuhr ein Hänger vor. Und da spazierten fünf Wollknäule mit insgesamt 20 Beinen raus. Köpfe und Schwänze haben wir auch gesehen, jeweils 5 Stück. Da wo die herkommen muss es kalt sein, so dicke Wollpullis wie die anhatten! Mannomann! Allerhand, sowas haben wir wirklich noch nie gesehen! Die Wollknäule übrigens auch nicht! Die hatten sogar ein bisschen Angst vor uns. Hühner haben sie offensichtlich noch nie gesehen. Das fanden wir komisch, wer hat denn Angst vor Hühnern?!? Das können wir gar nicht nachvollziehen.
Wie auch immer. Wir haben den Wollknäulen auf jeden Fall erklärt, dass sie vor uns keine Angst haben müssen. Wir sind ganz nett finden wir. Nur vielleicht ein bisschen viel manchmal. Also viele. Und Laut. Und neugierig. Und aufdringlich. Aber davon abgesehen sind wir wirklich toll! Die Wollknäule finden das mittlerweile auch - das war uns ja von Anfang an klar! Wir haben uns ein bisschen unterhalten und folgendes herausgefunden: ÜBERRASCHUNG es sind gar keine Wollknäule, es sind Schafe! Wer hätte das gedacht?!? Aber bei den ganzen Beinen und Köpfen und Schwänzen an den Knäulen dran hätte man sich das eigentlich schon denken können.
Es sind auch nicht irgendwelche Schafe. Es sind besonders wollige Wollschafe! Wir kennen ja bislang nur unsere haarigen Kamerunschafe. Die lassen ja von allein ihr Winterkleid fallen wenn es wärmer wird. Aber so ein Wollschaf ist schon echt was anderes. Die sind viel bequemer zum drauf sitzen und viel wärmer von unten! Quasi mit eingebauter Sitzheizung. Renate hat schon versucht ein Ei auf einem Wollschaf zu legen, aber das fand das Schaf nicht so lustig, da hat Renate es wieder gelassen. Schliesslich WOLLEn wir, dass sich jeder wohl fühlt bei uns, jaWOLLE! Also die Wollschafe. Die gehören offenbar zur Rasse der Krainer Steinschafe (wir mochten das erst nicht glauben, denn sie sehen gar nicht steinig aus, eher gemütlich wollig!). Und weil wir das nicht glauben konnten, haben wir natürlich DIREKT nach Krainer Steinschafen gegoogelt. ChatGPT hat im Anschluss für euch dann folgende Infos zusammengestellt:
Das Krainer Steinschaf
Das Krainer Steinschaf ist eine alte und robuste Schafrasse aus den Bergregionen Sloweniens und gilt als älteste erhaltene Schafrasse der Ostalpen. Es ist klein bis mittelgroß, genügsam und hervorragend an raue, karge Gebirgslandschaften angepasst. Die Rasse wird vor allem für Fleisch, Landschaftspflege, für Wolle und zur Milcherzeugung genutzt, wobei es Varianten mit unterschiedlicher Färbung und teils Hörnern gibt. Aufgrund ihrer Gefährdung werden Krainer Steinschafe heute in Zuchtprogrammen geschützt und gezielt zur Erhaltung traditioneller Kulturlandschaften eingesetzt.
Das war zu viel Text für uns. Also die Hühner-KI fasst das mal in einem Satz zusammen: Das Krainer Steinschaf ist ein gefährdetes Viernutzungsschaf aus dem Alpenraum. (Hühner-KI ist echt um einiges effizienter als die Menschen-KI.)
Jetzt stehen also Krainer Steinschafe mit auf der Wiese. Schön! Was der ehernamtliche Mensch genau damit will ist uns bislang noch ein Rätsel. Aber wir liiiiiiiiiieben ja Rätsel. Das werden wir mit Sicherheit für euch lösen! Bleibt gespannt, die DetektEi Sherlock-Huhn GmbH & Co KI kümmert sich für euch darum!
Ja und was ist jetzt mit den Haarschafen?!? Ja die sind natürlich noch da! Der Willi, der musste ein bisschen separiert werden, denn niemand will(i) dass er sich mit den Steinschafen einlässt. Außer Willi will das niemand wissen was dann passieren würde…. Ulrich, Pontus, Elli, Ulrike und Luise stehen nun mit den Steinschäfchen zusammen auf der Wiese um unseren Wagen herum und freunden sich an. Wir hoffen, dass sich alle gut verstehen.
Für Pontus, Ulrich und Willi sind wir aber nun auf der Suche nach einem neuen zu Hause, also falls jemand was weiß und den dreien ein neues zu Hause bieten will, dann bitte melden! Gerne per Mail an die-huehner-vom-minimarkt@web.de. Wir leiten das dann an die drei weiter. Wenn ihr direkt eine Wegbeschreibung beilegen könntet wäre das super, dann wissen sie direkt in welche Himmelsrichtung sie loslaufen müssen!
Die Überschrift passt nun nicht so ganz zum Inhalt unseres Posts (Vielleicht ist das irgendwem aufgefallen?!?). Also wer sich nun durch den ganzen Post gelesen hat nur um zu erfahren was es mit dem Haarscha(r)f auf sich hat, für den gibt es nun folgende simple Auflösung: Diesen Wortwitz haben wir noch nie gemacht, WOLL(E)ten ihn aber nicht mehr ungenutzt liegen lassen. Schafe sind schon toll. Nicht so toll wie Hühner, aber immerhin fast!
In diesem Sinne
Volle Kraft voraus
Eure Hühner