schnelle Elli
Ihr Lieben, da sind wir wieder. Nach etwas längerer Pause. Puuuuh was hatten wir zu tun. Alle Hände, äh Flügel voll. Es war ja Ostern (das habt ihr bestimmt auch mitbekommen oder?). Und an Ostern, ja da braucht’s ziemlich viele Eier (Warum? Das könnt ihr auch in unserem Weihnachtspost vom 1. Januar nachlesen). Also haben wir gelegt was das Zeug hielt, das könnt ihr uns echt glauben. Und es hat trotzdem nicht gereicht haben wir gehört. Naja wir haben gegeben was wir konnten – mehr Eier waren leider nicht drin.
Deshalb konnten wir halt auch nicht schreiben, weil wir so beschäftigt waren. Wer so viele Eier legen muss, der muss halt Eier legen. Und unser ehrenamtliche Mensch hatte dann auch alle Hände voll zu tun. Die Eier müssen ja schließlich irgendwie in den MiniMarkt gebracht werden (unser ehrenamtliche Mensch macht das übrigens ziemlich toll mit den Eiern. So ganz vorsichtig und behutsam. Richtig gut). Manchmal waren die Hände sogar so voll mit Eiern, dass gar kein Platz mehr war (Bis zu 8 Eier lassen sich ohne Probleme tragen, ab 9 wird’s kritisch, das konnten wir beobachten. Wenn dann noch der Strom ein- und ausgeschaltet werden muss, uiuiui. Aber Gott sei Dank ist nie was schief gegangen).
Als es dann regelmäßig mehr als 8 Eier waren, mussten Eiertransportboxen herhalten. Ja sowas gibt es wirklich! Wir konnten selbst unseren Hühneraugen kaum trauen! Eiertransportboxen das sind so kleine Boxen mit kleinen Aussparungen innendrin, in die perfekt ein Ei hineinpasst. Die Boxen sind aus Pappe, halten aber trotzdem erstaunlich viel aus. Für die Eier ist das unglaublich toll, es sieht sehr bequem und gemütlich aus wie sie da zusammen in diesen Boxen liegen. Die Boxen gibt es in verschiedenen Größen. Es gibt welche für 6 Eier und welche für 10 Eier. Herta hat schon mal welche gesehen für 4 Eier und sogar auch welche für nur 2. Aber das ist ja ein bisschen lächerlich, wer will denn schon nur 2 oder 4 Eier haben, wenn er auch 10 in einer praktischen Box haben kann?!? Allerhand.
Eier sind doch echt super. Und praktisch. Und lecker. Und überhaupt sehr toll. Hühner im übrigen auch. Also wir - wir sind jedenfalls ziemlich toll.
Was wollten wir eigentlich nochmal erzählen? Von den Eierboxen, das haben wir ja jetzt. Ostern haben wir auch abgehakt. Dann bleibt noch, ääh, ja. Achso. Genau. Neulich. Haha, das war witzig. Also das war es, was wir erzählen wollten! Also, passt mal auf:
Wir haben ja die Natur in diesem Monat zur Mitarbeiterin des Monats gekürt (warum genau? Tja, da müsst ihr schon einmal persönlich bei unserem Laden vorbeischauen, da steht das genau angeschrieben warum). Mit der Natur meinen wir eigentlich den Frühling. Aber der ist ja männlich und, aber, ach - wir wollten eine weibliche Mitarbeiterin küren und deshalb haben wir ein bisschen dran rumgebastelt. Und jetzt ist es halt die Natur (aber die ist ja auch echt der Hammer). Aber der Frühling natürlich auch, den finden wir so unwahrscheinlich toll, der macht richtig gute Sachen. Zum Beispiel, dass das Gras grün wird, oder, dass man Insekten schnappen kann, oder dass die Schafe lustig werden. Die haben nämlich immer Gefühle im Frühling. Und dann fangen die an rumzuhopsen und zu springen. Vor allem die kleine Elli.
Und genau davon wollten wir erzählen.
Neulich als so herrlich die Sonne schien, da kam unser ehrenamtlicher Mensch zu uns, um uns eine neue Weide zu bauen. Die Schafe müssen dann immer in den Wagen, die verstreuen sich nämlich sonst immer auf den Acker und fressen da, und das sollen sie nicht. Also werden sie kurz eingesperrt. Oder auch mal länger, wenn es länger dauert.
Die standen dann nun also am Fenster und schauten sehnsüchtig raus (das sieht immer ein bisschen so aus als würden sie im Bus fahren, wenn sie da so stehen und herausschauen. Ist ganz lustig, aber das müsst ihr euch einfach selbst einmal ansehen, dann versteht ihr was wir meinen). Elli will immer nicht mit in den Wagen. Die darf dann also draußen bleiben. Alleine.
Ja und dann hat unser ehrenamtliche Mensch die Weide aufgemacht. Wir finden das immer super und warten schon darauf, denn sobald der Zaun auf ist, zack sind wir draußen und spazieren durchs hohe Gras. Das ist toll. Und da gibt’s immer so lecker-tolle-neue Sachen zu entdecken. Das haben wir also an dem Tag auch gemacht. Die Sonne schien schön, die Vögel zwitscherten und die Obstbäume fingen an zu blühen. Es war wirklich, wirklich herrlich. Und Elli? Die stand zuerst noch am Wagen. Irgendwann hat das Lämmchen dann aber auch verstanden, dass frisches Gras viel cooler ist als der Wagen. Und dann ging es los. Die Elli kam angepest wie eine Irre. Und dann hat sie bremsen wollen und ist ein bisschen geschliddert weil das Gras noch nass war. Wir waren etwas schockiert und sind gackernd hochgeflogen (denn sie ist mitten in uns hineingerannt). Aber dann hat sie sich wieder aufgerappelt und ist zurück zum Wagen gepest, und dann wieder zurück zu uns ins hohe Gras. Wieder mitten in uns hinein (wir haben natürlich wieder gegackert und geflattert). Und so dann immer weiter, bestimmt fünf Minuten lang. Irgendwann hat sie dann noch angefangen und beim Rennen in der Luft noch ein paar coole Moves gemacht. Das sah ziemlich witzig aus. Wir haben auch brav mitgespielt und immer gegackert und geflattert wenn sie kam, denn wir hatten den Eindruck ihr machte das viel Freude. Ja und wir hatten auch Spaß. Aber schlussendlich war es halt auch einfach der Frühling der uns allen da im Gefieder, äh der Wolle steckte.
Geht es euch nicht auch ein bisschen so?